Zu zweit ist es anders als alleine.
Zu zweit ist es anders als alleine.

Alleingeborene Zwillinge

Der (allein)geborene Zwilling

 

Ein pränatales Trauma, dass vielfältige Wirkungen für den betroffenen Menschen entfalten kann

 

Einmal ein Zwilling – immer ein Zwilling oder "aus einer Ente wird nie ein Elefant" aber "ein häßliches Entlein ist manchmal ein schöner Schwan" , wie uns ein Märchen lehrt

 

Wie gegegnete mir dieses Thema?

 

Ich bin ein alleingeborener eineiiger Zwilling. Ich komme aus einer Zwillingsfamilie. Mein Vater ist ein Zwilling, sein Zwillingsbruder. Meine Großmutter war ein Zwilling. Meine Mutter hatte Zwillingsgeschwister. Es habe noch mehr Familienmitglieder, die ein Zwilling sind.

Ich beschäftige mich mit diesem Thema also Zeit meines Lebens persönlich und war auch immer mit den Folgen konfrontiert, die ich in mein Leben heilsam integrierte.

Psychotherapeutisch arbeite ich seit ca. 20 Jahren mit betroffenen Mitmenschen. Somit habe ich auch in diesem Bereich sehr viele Erfahrungen sammeln können. Ich habe viel über das Mensch sein durch alle meine Klienten gelernt und danke allen von Herzen für Ihr Vertrauen.

Es bleibt eine Lebensaufgabe.

 

Wer ist das?

 

Die Forschung von verschiedenen Experten zeigt, dass ca. 20 % der Schwangerschaften als Mehrlingsschwangerschaften entstehen. Häufig sind diese Schwangerschaften nicht stabil. Die Embryonen sterben. Nur 1 % der Mehrlingsschwangerschaften werden bis zur Geburt ausgetragen.

Bei den anderen kommt häufig nur ein Kind zur Welt – der alleingeborene Zwilling oder Mehrling.

 

Was sind die Folgen?

 

Prominente Experten und Forscher der Neurobiologie und Psychologie wie z. B. Gerald Hüther, Franz Ruppert und David Chamberlain haben aufgezeigt, dass das gesamte Erleben im Mutterleib von der Zeugung an, eine Wirkung auf den Embryo und sein gesamtes späteres Leben hat.

Jede Zelle besitzt umfangreiches Wissen, bereits die Eizelle und die Samenzelle sind ausgestattet mit dem Wissen unserer Vorfahren. Auf dieses Wissen greifen wir bei jedem Lernvorgang zurück, denn unser Erlerntes sucht nach Verknüpfung. Das heißt, wir können immer nur dazu lernen, nicht neu erlernen. So lernen unsere Zellen von Anbeginn unseres Lebens neu dazu. Wir erfahren die Gefühle unserer Eltern, Lebenssituationen, Verhaltens- und Denkmuster, vergangene Ereignisse der Vorfahren und vieles mehr. Wir hören die Stimmen von außen, kommunizieren über Schwingungen, nehmen die Befindlichkeiten unserer Mutter war. Unsere lernenden Zellen nehmen alles Erlebte in sich auf. Unsere frühesten Prägungen entstehen und manifestieren sich im Gehirn und unseren Zellen.

Der Verlust eines Geschwisters neben dem Embryo, wird deutlich als Erfahrung mit all seinen Facetten erlebt und wahr genommen. Es kann sein, dass der Embryo der Einzige ist, der das wahr nimmt. Oftmals wirkt dieses Erlebnis traumatisch und hat die entsprechenden Folgen auf den jeweiligen Menschen.

 

Die Folgen zeigen sich in Beziehungen durch entsprechende Beziehungsmuster. Sie zeigen sich in der Lebensgestaltung also in allen Lebensbereichen. Zwilling sein ist eine Identität.

 

Sie zeigen sich auch körperlich, durch Erkrankungen, Beschwerden, Schmerzen und Symptome. Schließlich wurde das Trauma zellulär erfahren, dass ist unser Körper. Ein Beispiel: Eine Klientin hat das Sterben an der linken Körperseite im Mutterleib miterlebt. In Hypnotherapie beschreibt sie, wie die linke Seite kalt und schwarz wir und erstarrt vor Schock. 50 Jahre später hat sie immer noch eine geschwächte linke Seite. Die linke Schulter hat Verschleißerscheinungen, die linke Hüfte hat eine Verletzung durch Verschleiß, Verspannungen in dieser Seite im Rücken und Hals sind an der Tagesordnung. Das linke Handgelenk schmerzt oft. Insgesamt hat sie das Gefühl, der linken Seite fehlt Energie. In Trance zeigt sich, dass sie sich von dem Furchtbaren wegdrehen will, dass erschöpft ihre linke Seite. Eine verständliche Absicht, aber nicht gesund. In der hypnotherapeutischen Arbeit bringt sie Balance in beide Körperseiten, öffnet die Seite (was mit Angst besetzt ist und Zeit braucht, Vertrauen aufzubauen, dass nichts passiert). Dann widmet sie ich dem Sterben ihrer Zwillingsschwester und integriert diese Situation liebevoll und annehmend in ihr Leben. Sie verbindet sich mit der Liebe zu ihrer Schwester nicht mehr mit dem Verlust und erfährt eine enorme Befreiung, die sich auch deutlich im körperlichen Bereich auswirkt. Die Verspannungen lösen sich.

Das ist nur ein Beispiel von vielen in meiner Praxis und jeder Zwilling hat seine eigene Geschichte.

 

Meine langjährige Erfahrung mit Klienten in meiner Praxis:

 

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass jeder alleingeborene Zwilling so einzigartig ist wie jeder andere Mensch auch. Jeder Zwilling hat seine ganz eigene individuelle Beziehung zu seinem Zwilling, die sich ergänzt und gegenseitig bedingt. Diese Beziehungsmuster werden oft im späteren Leben mit anderen Menschen wiederholt. Dort gelingen sie allerdings oft nicht so gut oder gar nicht. Der Grund ist m.E., dass die Geschwister ein gemeinsames sich gegenseitig bedingendes Kommunikations-System haben und gemeinsam im Mutterleib entstanden sind. Andere Menschen bringen aber ihr eigenes System mit, mit den jeweils eigenen Mustern und Verknüpfungen. Die Kooperation, der Gleichklang und die Zusammengehörigkeit werden dadurch beeinflusst und haben einen anderen Stellenwert.

Auch Schuld kann verbinden. So entwickeln manche Zwillinge ein Schuldgefühl, weil sie leben und der andere nicht. Trauer würde den Abschied ermöglichen, die Schuld verbindet. Die Beziehung, die prägend ist und somit existentielle Bedeutung, bleibt von Bestand. Eine kluge Lösung für die Beziehung mit dem gegangenen Zwilling. Eine gesunde Lösung könnte sein, sich in Liebe zu verbinden und zu trauern. Also den Verlust und die Geschehnisse nebst eigener Identität zu integrieren. Ein intensiver therapeutischer Prozess.

 

Wir Menschen kommunizieren zu 97% nonverbal. Das heißt über Schwingungen unseres Geistes (Forschungen Mindsight). Das merken wir oft. Den Satz:“Wir sind auf der gleichen Wellenlänge“., kennt jeder – oder wir sind es eben nicht!

 

Ich habe erforscht, dass Zwillinge in runden Wellen kommunizieren, so wie im Mutterleib mit dem anderen Zwilling in einer Art Welle oder Kreislauf, die im Fluss ist. Dieses Muster ist eine Prägung und bleibt lebenslang bestehen. Das bedeutet, der Zwilling kommuniziert rund weiter und geht auf diese Art in Kontakt. Das passiert unwillkürlich. Einlinge kommunizieren aber gerade, nach außen zur Mutter oder dem Umfeld. Sie sind schließlich alleine im Mutterleib. Treffen nun Zwillinge und Einlinge im Alltag aufeinander, erleben Sie sich als fremd. Der Pfeil trifft auf den Kreis! und kann sich nicht gut verbinden. Das Märchen vom „Häßlichen Entchen“ ist eine metaphorische Geschichte dafür. Die Wellenlänge stimmt nicht. Viele Zwillinge kennen das Gefühl, sich in Gruppen, Schulklassen, Städten oder wo andere Menschen sind, nicht wohl zu fühlen, sich als Außenseiter zu fühlen oder sogar ausgeschlossen zu werden. Einlinge sind nun mal in der Mehrzahl. Nach meiner Erfahrung trifft man aber oft den „Einen“…vielleicht auch ein nicht bewusster Zwilling, unbewusst erkannt. Unser Unbewusstes ist schließlich schneller als unser Bewusstsein.

 

Ich erlebe in meinen Gruppen, wenn ich die Teilnehmer bitte, sich aufzustellen, nachzuspüren, wo heute ihr Platz ist, dass sich die Zwillinge oft automatisch im Kreis aufstellen, sich zueinander ausrichten, sich den gleichen Abstand geben und mir den gleichen Platz freilassen. Das habe ich sehr oft erlebt und ist faszinierend und unglaublich befriedend. Seit dem weiß ich, wieso ich mich fürchterlich aufregen könnte, wenn andere Leute rücksichtslos nur für sich sorgen, z. Bsp. beim Parken zwei Parkplätze für sich beanspruchen…

 

So haben Zwillinge andere Beziehungsmuster als Einlinge. Diese zeigen sich im Nähe- und Distanzverhalten und –Bedürfnissen. Aufgrund der Traumatisierung kann es zu Übersprungsverhaten kommen, wie Beenden einer Beziehung. Die Gefühle die in der Beziehung entstehen triggern das Trauma, werden unerträglich (Angst, Trauer, Unruhe…). Der Betroffene weiß nicht was los ist und flüchtet aus dem Kontakt. Er meint vielleicht auch, der Kontakt wäre nicht gut für ihn, weil er so aufwühlt. Eine Innenschau würde weiterhelfen können. Es kann auch sein der Zwilling ist unbewusst ständig auf der Suche nach dem anderen, denn sein zelluläres Gedächtnis weiß vom Geschwister und weiß esr ist weg gegangen, aber wohin? Die Suche beginnt und kann vielfältig sein und sich in verschiedenen Lebensbereichen auf unterschiedliche Art bemerkbar machen .z. Bsp. Oftmals fühlen sich Zwillinge, wenn sie sich begegnen aufgrund der Schwingung vertraut an, doch nach einer Weile merken sie, das es doch anders ist, es ist nicht die/der Gesuchte…Die Enttäuschung ist groß. Die Beziehung hat dann u. U. keinen Bestand. Das passiert meistens unbewusst.

Die Suche kann sich auch in Süchten, Reisen, Sammeln, übermäßigem Arbeiten, übermäßigem Engagement, wechselnden Partnern, häufigem Umziehen…u.a. zeigen

 

Die Suche im Außen kann nicht erfolgreich sein. Die therapeutische Begleitung kann dazu dienen, das Trauma zu erkennen und zu integrieren, die Suche im Innen beginnt und kann heilsam sein.

Es kann auch sein, dass sich gar nicht auf eine nähere Beziehung eingelassen wird. Das Feld der Möglichkeiten, die Kompensation ermöglichen, ist unendlich. Ich sehe das als gesunde Kompetenz sein Leben zu gestalten. Allerdings ist Veränderung und Heilung möglich.

 

Ich erlebe, wie meine Klienten in der Gruppe Gruppenerleben endlich als Wohlfühlen erleben. Anfangen Ängste abzubauen und Vertrauen aufzubauen, sich auf sich und andere einlassen und die gemeinsame Schwingung erleben. Die gerade Schwingung der Einlinge kann als äußerst unangenehm empfunden werden. Wie ich aus eigener Erfahrung weiß. Das Erlernen von gesunden Schutzmöglichkeiten, ohne sich zu verstecken, energetisch zurück zu nehmen sondern sich frei zu bewegen, bekommt enorme Bedeutung.

 

Andererseits gibt es auch Zwillinge, die eine starke Abwehr gegen ihr Zwillingsein und somit andere Zwillinge haben. Sie schützen sich vor dem eigenen Schmerz, vor der eigenen Identität, wollen nicht erkannt werden, fürchten den nochmaligen Verlust des Zwillings durch Aufdeckung, wollen nicht „anders“ sein, haben schlechte Erfahrungen damit (wer will schon zu einer Randgruppe gehören, die die Schulmedizin leider noch wenig thematisiert) usw.

 

Allerdings geben uns u. a. die Forschungen der Neurobiologie, der Psychoneuroimmunologie,

von Mindsight und der Hypnotherapie Rückendeckung – Unbewusstes ist keine Spinnerei sondern reale eigene Wahrheit!

 

Das Verständnis davon was ich bin und wie ich bin, macht es möglich einen gesunden Selbstwert zu ermöglichen, mein (Anders)Zwilling-Sein zu integrieren und herzlich willkommen zu heißen und mein Leben dementsprechend für mich passend zu gestalten.

 

Einmal ein Zwilling – immer ein Zwilling oder eine Ente wird nie ein Elefant!

 

 

  • Der Betroffene erstarrt, diese emotionale Erstarrung bleibt bestehen
  • Tiefe nicht erklärliche Traurigkeit und Einsamkeit
  • In der Hypnose sprechen Klienten z. Bsp. davon, dass es auf einmal dunkel und kalt wird, Panik macht sich breit, Hilflosigkeit wird erlebt, es rutscht jemand weg oder das Leben nebendran wird schwächer (u.v.m.)
  • Die Betroffenen leiden unter Ängsten, Panikattacken, Verspannungen, Bluthochdruck, Essstörungen, Migräne, Autoimmunerkrankungen, Krebs und vieles mehr – alle Leiden, die auch bei anderen Traumatisierungen auftreten können sich hier zeigen
  • Die ewige Suche nach der besten Freundin oder…
  • Rückzug von anderen Menschen
  • Beziehungsprobleme
  • Zwillinge sind oft sehr empathisch, nehmen Schwingungen und Gefühle sehr gut wahr, sind einfühlsam
  • Oder genau umgedreht, erstarrt, unter einer Glocke, spüren nichts mehr, rationalisieren…
  • Der Zwilling taucht in vielen Bereichen auf, die uns oft nicht bewusst sind. Ich meditiere gerne mit einem Augenkissen. Das macht mir ein wohliges Gefühl. Ich habe dann festgestellt, dass mich das mit meiner Schwester verbindet, die dunkle Wohligkeit-herrlich

 

Wichtiger Hinweis!

 

Für mich ist die Thematik des alleingeborenen Zwillings ein reales und gehört zu den pränatalen Traumatisierungen mit den entsprechenden Folgen. Eine Gruppe von  Menschen leidet real und umfassend darunter. Es ist kein esoterisches Thema, dass dazu taugt, narzisstische Bedürfnisse zu befriedigen. Ich habe schon erlebt wie es in einer systemischen Aufstellungsgruppe üblich war, schnell einen Teilnehmer als alleingeborenen Zwilling zu betiteln. Betroffene Klienten kamen dann mit diesem Thema in meine Praxis. Nach näherer, achtsamer und gründlicher Innenschau (Hypnotherapie, Systemisches Arbeiten) hatte sich das mitunter nicht bestätigt.

Viele Leiden, die Menschen haben, können auf der Grundlage verschiedenster Geschichten und Prozesse entstanden sein. Auch alleingeborene Zwillinge sind oft noch mit anderen Themen verknüpft. Ein Trauma öffnet mitunter die Tür für weiteres leidvolles Erleben.

 

Mir ist es wichtig, sehr achtsam und vorsichtig, das Bedürfnis des Klienten im Blick, das Leiden meiner Klienten und die dazu gehörigen Prozesse, Verknüpfungen und Erlebnisse aufzugreifen.

 

Was zählt?

 

Was brauchen Sie und was möchten Sie, um Heilung und Integration zu ermöglichen?

 

Alle Antworten zu Ihrem Sein finden Sie in Ihrer Innenwelt nicht in der Außenwelt!!!

 

Meine Praxisadresse

Sabine Hollmann-Friedrich
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